Ein dichtes öV-Netz mit einem eng getakteten Fahrplan sowie ein Strassennetz, noch dichter und in sehr gutem Zustand, dominieren die Mobilitätslandschaft der Schweiz. Deren Beanspruchung nimmt laufend zu; das Wachstum der Mobilität ist ungebremst. Die Folge: Wir sind konfrontiert mit einer steten Zunahme an Staustunden, mit überfüllten Zügen zu Spitzenzeiten und mit einer stark beanspruchten Bahninfrastruktur. Andererseits sind Züge, Busse und Trams zu Randzeiten fast leer, Privatfahrzeuge stehen im Schnitt zu über 90 Prozent herum und sind schlecht ausgelastet.
Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar – im Gegen teil. Dass die Trendwende von selbst kommt, scheint unrealistisch. Wie reagieren wir darauf? Welche Lösungen gibt es? Marius und sein Team Vernetzte Mobilität bei der SOB setzen sich mit diesen Fragen auseinander. Sie entwickeln vernetzte Mobilitätslösungen, die verschiedene Verkehrsträger sinnvoll miteinander verbinden. Das Ziel ist eine nachhaltige, effiziente und zukunftsfähige Mobilität. Um diese Entwicklung zu fördern und zu gestalten, widmet sich die Abteilung konkreten Projekten und Initiativen rund um vernetzte Mobilität.
