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Konzert von Dabu und Kenny: Hühnerhautmomente tief im Gotthardmassiv

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Dabu und Kenny von Dabu Fantastic haben mit ihrem exklusiven Konzert in der Kristallgrotte der geschichtsträchtigen Festung «Sasso San Gottardo» für berührende und magische Momente gesorgt.

Etwas aufgeregt waren die beiden schon: «Dank eurem herzlichen und lautstarken Empfang ist nun auch unsere Nevorsität weg», begrüsste Dabu die rund 80 anwesenden Gäste und bewies mit seinem kleinen verbalen Patzer das Gegenteil. Kein Wunder: Es kommt nicht alle Tage vor, dass Dabu Bucher – Sänger und kreativer Kopf der Band Dabu Fantastic – und der Pianist der Band, Kenny Niggli, zusammen und ohne ihre Bandkollegen im Rücken auf der Bühne stehen. Erst recht auf so einer: Die beiden spielten im Rahmen eines exklusiven Showcase in der Kristallgrotte einer der ältesten und geschichtsträchtigsten Festungen der Schweiz, im «Sasso San Gottardo» tief unter der Erde im Gotthardmassiv auf. 

Die Fans reisten mit einem Treno Gottardo-Extrazug Richtung Gotthard. Dabu konnte hinter den Kulissen seinen Stolz nicht verbergen, als er die Anschrift auf der riesigen Anzeigetafel im Zürcher Hauptbahnhof zu Gesicht bekam: Sein Name darauf? Auch wenn er in der seit 2023 bestehenden Partnerschaft mit der SOB bereits einiges erlebt hat: Das war dann doch auch für ihn etwas Neues.

Losglück entschied über Teilnahme
Die Tickets für den Erlebnistag mit Reise, Besuch der Gotthard-Festung und Dabu-Showcase konnten nicht gekauft werden. Sie wurden im Rahmen eines Wettbewerbes von der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) und von Medienpartnern verlost. Manche konnten ihr Losglück kaum fassen. So auch Deborah*: «Ich bin einfach nur wahnsinnig glücklich!», strahlte die 47-Jährige. Es sei ihr erstes Konzert von Dabu Fantastic, weil sie es sich vorher nie habe leisten können. «Ich habe einen kaputten Rücken und bin auf IV-Rente angewiesen». Für sie sei mit dem Gewinn der Tickets ein Traum in Erfüllung gegangen.

Die Erwartungen von Deborah und all den anderen Besucherinnen und Besucher sollten nicht enttäuscht werden: Dabu und Kenny bescherten ihnen in der in Kerzenlicht getauchten Kristallgrotte tief im Gott-hardmassiv manch magische Momente. Ganz besonders mit der so anderen, akustischen Version ihres Hits «Angelina» und dem unter die Haut gehenden, schon fast intimen «Ciao Baby, Ciao». Die Stimmung war besonders, intensiv – und ging auch auf die Musiker über, wie Kenny bekräftigte: «Es war schon etwas ganz Spezielles. Der Draht zum Publikum, die Atmosphäre, einfach alles.»

Speed-Dating mit der Eieruhr
Bei der Rückreise im Treno Gottardo mischten sich die beiden unters Publikum. Im Zweiminutentakt nahm sich Dabu Abteil für Abteil in einem Speed-Dating den Fragen der Fans an. Manche wollten die beiden einfach auch nur beglückwünschen – oder ihnen danken. Die Fragen waren vielfältig: Vom Geheimnis des Songschreibens, über musikalische Tipps bis zu den Lieblingsglacésorten war alles dabei. Gestoppt wurde die Zeit von Kenny – stilgerecht mit einer guten alten Eieruhr. 
Diese ging am Ende von Dabu und Kenny unterschrieben an Fan Anna: Sie wurde von ihrem Partner mit dem Erlebnistag überrascht. Mit viel Ablenkung schaffte er es, dass Anna während der Anreise und in der Gotthard-Festung nichts von Durchsagen und Anschriften mitbekam und erst kurz vor dem Konzert herausfand, warum sie auf den Berg gelockt worden war. 

Und was wird bleiben? Da herrscht Einigkeit: Die Erinnerung an einen einmaligen Abend. Und so klischeehaft es klingen mag: Das magische Konzert wird für viele wohl unvergesslich bleiben.

*Name geändert

Text: Franziska Frey
Box und Fotos: Conradin Knabenhans

Weitere Impressionen

Für Kenny geht ein Bubentraum in Erfüllung

Für die Fans von Dabu Fantastic war der Showcase im Sasso San Gottardo das eindeutige Highlight des Tages. Dem Pianisten von Dabu Fantastic, Kenny Niggli, dürfte dieser Entscheid etwas schwerer gefallen sein. Das Gespräch mit den Kundenbegleitern der SOB weckte seine Kindheitserinnerungen. Züge faszinierten ihn schon immer. Während er kurzzeitig kribbelig in Arth-Goldau am Bahnhof – in einer eben ausgeborgten Warnweste – humorvoll den Kundenbegleiter mimte, heckte das SOB-Zugpersonal eine Idee aus: Kenny soll im regulär verkehrenden Treno Gottardo die Ankunftsdurchsage in Zürich machen. Die Frage, ob er das möchte, beantwortete er erst mit einer Gegenfrage: «Du meinst, die Durchsage mit den Anschlüssen?» Daraufhin war er dann laut lachend rasch überzeugt, dass er die Herausforderung wahrnehmen wollte. Sichtlich nervös trainierte er mit Kundenbegleiterin Kathrin alle Anschlüsse – und meisterte die Challenge bei seiner Feuertaufe mit Bravour. Ob er nun von einer Karriere bei der SOB träumt? Sicher ist: An seine Durchsage wird er sich genauso erinnern, wie seine Fans an das Konzert – für immer.

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