In ihren Arbeiten setzt Corinne Weidmann Orte entlang der Linien der Südostbahn – vom Sitterviadukt bis zum Lago Maggiore – atmosphärisch in Szene. Dabei greift sie die Bildsprache historischer Tourismusplakate auf, interpretiert sie jedoch zeitgemäss und ohne Nostalgie. So entsteht eine Bildwelt, die emotionale Nähe zur Region schafft und die Züge der SOB aus einer neuen, künstlerischen Perspektive zeigt.
Bildwelt mit hohem Wiedererkennungswert
«Die Zusammenarbeit zwischen der SOB und Corinne Weidmann geht weit über die blosse Illustration von Fahrstrecken hinaus. Über die Jahre entstand eine eigenständige Bildwelt, die heute das Erscheinungsbild des Unternehmens mitprägt», sagt Reto Ebnöther, Leiter Marketing und Vertrieb. Ob auf dem SOB-Kundenmagazin «Essenz» oder direkt im Zug: Die Motive schaffen Identifikation. Die Ausstellung bringt diese Kunst nun dorthin, wo Mobilität und urbanes Leben aufeinandertreffen.
Ein Dialog zwischen Kunst und Alltag
Die Ausstellung in der Wandelhalle des tibits St. Gallen verzichtet auf eine starre Führung und lädt zum Flanieren ein. Farben, Stimmungen und Licht verändern sich je nach Blickwinkel; Bekanntes trifft auf überraschende Details. So entsteht eine Entdeckungsreise, die von der Ost- und Zentralschweiz bis auf die Alpensüdseite führt und Raum lässt für eigene Assoziationen sowie neue Sichtweisen auf die vertrauten Landschaften.
Ein stimmiger Rahmen: tibits St. Gallen
Mit der Wahl des tibits setzt die Südostbahn auf Authentizität. Das Restaurant befindet sich im denkmalgeschützten SOB-Gebäude beim Hauptsitz der SOB. Die geschichtsträchtige Wandelhalle des tibits steht für Qualität und regionale Verankerung und bietet damit einen geeigneten Rahmen. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants für alle Interessierten frei zugänglich.
Text: Semra Yavuz / Tina Laubscher, Medienstelle SOB
Titelbild: SOB / Corinne Weidmann, Foto Corinne Weidmann: Donovan Wyrsch
