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Dabu Fantastic feiern Live-Premiere «Treno Gottardo»

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250 Fans, ein Extrazug nach Locarno und ein Song über genau diese Strecke: Ein Tag mit Dabu Fantastic zwischen Zürich, Lago Maggiore und «Treno Gottardo».

Sonntagmorgen, 8.17 Uhr, Zürich Hauptbahnhof. Der Treno-Gottardo-Extrazug fährt Richtung Süden. Wer heute mitfährt, hat Glück gehabt. Die Tickets konnte man nicht kaufen, nur gewinnen. Das Ziel: Locarno. Dort wartet Dabu Fantastic.

In Arth-Goldau und Altdorf steigen weitere Gäste zu. In den Abteilen wird geredet, gelacht und fotografiert. Hildy Sutter sitzt mittendrin. Dass sie Dabu-Fan ist, muss sie niemandem erklären. Ihr T-Shirt übernimmt das. Darauf sind Schnappschüsse von Begegnungen mit Dabu zu sehen.

Ein paar Sitze weiter läuft «Treno Gottardo» auf einem Handy. Noch ist es ein Song aus einem kleinen Lautsprecher. Am Nachmittag werden Hildy und die anderen ihn gemeinsam mit Dabu singen.

Die Geschichte des Songs beginnt ebenfalls im Zug. Zum fünfjährigen Jubiläum des Treno Gottardo sammelte die SOB Erinnerungen von Fahrgästen an die Strecke zwischen Nord und Süd: Begegnungen, Ausflüge, Abschiede, Wiedersehen. Dabu machte daraus die Geschichte zweier Menschen und ihrer gemeinsamen Reisen.

Das passt zu einem Musiker, der selbst gerne Zug fährt. Dabu nutzt die Zeit unterwegs zum Beobachten, Nachdenken und Schreiben. So wurde aus Geschichten von Fahrgästen ein Song über eine Strecke, die an diesem Sonntag selbst Teil der Geschichte wird.

Nervös am Lago Maggiore

Pünktlich erreicht der Extrazug Locarno. Bis zum Konzert bleibt Zeit, Locarno zu erkunden oder einen Ausflug nach Ascona zu machen. Unterstützt wird der Erlebnistag von der Tourismusorganisation Ascona-Locarno Turismo.

Am Nachmittag treffen sich die Gäste im Ristorante BLU wieder. Die Terrasse liegt direkt am Lago Maggiore. Vor der Bühne stehen rund 250 Menschen, dahinter Wasser und Berge. Dabu Fantastic spielt 2026 keine Live-Konzerte. Der Auftritt in Locarno ist deshalb eine exklusive Gelegenheit, die Band live zu erleben.

Doch zuerst stehen andere im Mittelpunkt. Beim Eingang haben sich die Sängerinnen und Sänger der «Jungen Stimmen» versammelt, der kantonale Jugendchor Zürich. Mit ihrer eigenen Version von «Treno Gottardo» haben sie im Vorfeld einen SOB-Wettbewerb gewonnen. Jetzt dürfen sie als Support-Act vor Dabu Fantastic auftreten.

Die Anspannung ist zu spüren. «Klar sind wir aufgeregt, aber auch unglaublich stolz», sagt ein Chormitglied. Wenig später stehen sie auf der Bühne. Vor ihnen die Dabu-Fans, hinter ihnen der Lago Maggiore.

Nach dem Auftritt sagt Dirigent Martin Wildhaber, dass die entspannte Stimmung dem jungen Chor gutgetan habe und er das Publikum mit offenen Herzen erlebt habe. Und vielleicht soll es nicht bei diesem einen Mal bleiben. «Vielleicht ergibt sich ja ein Locarno 2», sagt Wildhaber und lächelt.

Dabu kommt von der Bühne

Dann die ersten Takte von «So Easy Wenn Du Da Bisch». Dabu Fantastic ist da. Die Distanz zwischen Band und Publikum hält nicht lange.

Bei «Aline» verlässt Dabu die Bühne, rennt mitten durch die Gäste und hüpft mit ihnen zum Song. Bei der XXL-Version von «Angelina» gehen die Hände in die Höhe. Rund um ihn wird gesungen und getanzt. Zwischen zwei Songs wird Dabu ruhiger. Er spricht über die Zusammenarbeit mit der SOB und bedankt sich für die Partnerschaft, die für ihn als Schweizer Mundartmusiker wichtig sei.

Dann kommt jener Song, der diesen Tag schon seit Zürich begleitet. «Treno Gottardo». Dabu hält das Mikrofon ins Publikum. Die Fans übernehmen den Refrain. Die «Jungen Stimmen» stehen jetzt mitten unter den Gästen und singen mit. Hildy singt sofort mit. «Wir sind heute mit dem Treno Gottardo hierhergefahren und jetzt singen wir gemeinsam diesen Song. Mehr Dabu geht für mich nicht», sagt Hildi.

Text: Brigitte Baur, Medienstelle

Foto: Conradin Knabenhans, Marketing

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