Bodenmarkierungen kennzeichnen den sicheren Weg in die grosse Halle. Der Geruch von Schmieröl liegt in der Luft. Im Service-Zentrum Herisau reihen sich die Züge aneinander: Auf der einen Seite steht ein Flirt 3, auf der anderen ein Traverso. Unter den Fahrzeugen, auf den Arbeitsbühnen und im Inneren der Züge sind Frauen und Männer in orangen Schutzausrüstungen beschäftigt. Sie sorgen dafür, dass die Züge einsatzfähig sind und die Reisenden sicher an ihr Ziel gelangen: die Mitarbeitenden der Instandhaltung. Durch das Zusammenspiel vieler Hände, kluger Köpfe und unterschiedlicher Herangehensweisen sind die Züge Tag für Tag möglichst reibungslos unterwegs. «Bei uns steht Teamarbeit an oberster Stelle», sagt Menno van der Sar, Gruppenleiter Instandhaltung in Herisau. Er arbeitet erst seit wenigen Monaten bei der SOB, hat aber schon nach kurzer Zeit gespürt, dass Wertschätzung und Zusammenhalt hier gelebte Werte sind. Das war ihm bei seinem Stellenantritt besonders wichtig – denn er weiss, wie entscheidend diese Faktoren für eine funktionierende Instandhaltung sind. Menno war bereits bei anderen Bahnbetrieben als Gruppenleiter tätig und bringt viel Erfahrung mit. «Einmal Bähnler, immer Bähnler», sagt er schmunzelnd.



