Automatic Train Operation (ATO) in drei Minuten erklärt

| Bahnwissen

Die permanente Weiterentwicklung der Bahn ist entscheidend für ein robustes Verkehrsmanagement im Schienenverkehr. Die fortwährende Optimierung und Digitalisierung der Systeme soll in erster Linie der Fahrgast spüren. Ziel ist es, mit einem verlässlichen und modernen Bahnbetrieb die Menschen zum Umsteigen auf die Bahn zu bewegen und so einen Beitrag zum klimafreundlichen Verkehr zu leisten. Bei dieser Weiterentwicklung spielt unter anderem die Bahn-Automation eine grosse Rolle.

Die Schweizerische Südostbahn AG erprobt in einem Pilotprojekt die Automatic Train Operation (ATO) auf der bestehenden Bahninfrastruktur (ETCS L1 LS). Dabei wird der Automatisierungsgrad GoA2 angewendet, der das automatisierte Beschleunigen und Bremsen des Zuges aufgrund eines optimalen Fahrprofils umsetzt. Das Lokpersonal überwacht während der Fahrt alle Systeme und steuert bei Bedarf den Zug manuell (GoA1) weiter - vergleichbar mit einem Autopiloten im Flugzeug. Die Automatisierung unterstützt das Lokpersonal mithilfe des Systems ATO für einen pünktlichen und stabilen Bahnbetrieb sowie eine bestmögliche energieeffiziente Fahrweise. Der Kurzfilm erklärt, wie ATO funktioniert.

Text: Brigitte Baur

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